Lehrerinnen und Lehrer

COVID-19: Gemeinsam sicher durch den Advent

Vor dem Hintergrund der stark ansteigenden Ansteckungen in der Bevölkerung ergänzt der Kanton für die Dauer der Adventszeit die bestehenden Schutzmassnahmen an der Volksschule mit einer temporären Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen der Sekundarschule.

Oberstes Ziel ist es, einen möglichst ungestörten Schulbetrieb zu gewährleisten, denn qualitativ hochwertige Bildung ist ein Recht und eine Notwendigkeit. Dies gelingt uns mit unserem Schutzkonzept mit seinen verschiedenen Schutzstufen.

Im Oktober und November 2021 wurden 14 temporäre Maskentragpflichten für Klassen und Schulen verfügt. Trotz der zahlreich getroffenen Massnahmen wie Teilnahme an repetitiven Testungen mit hoher Beteiligung, Ausbruchsuntersuchungen, temporäre Maskentragpflichten sowie als letzte Massnahme Quarantäne- bzw. Isolationsanordnungen, konnte die Lage angesichts der hohen Fallzahlen in der ganzen Bevölkerung noch nicht beruhigt werden.

Deshalb wird eine temporäre Maskenpflicht für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrpersonen der Sekundarschule angeordnet. Die Auflagen sind unter 2. im Kapitel II (Seite 2 unten und 3 oben) beschrieben. Diese Regelung gilt ab Montag, 29. November 2021 bis und mit 24. Dezember 2021.Das Schutzkonzept vom 9. September 2021 bleibt unverändert. 

Repetitives Testen ist hochwirksam.

  • Unser Fokus liegt unverändert – neben den allgemeinen Covid-Massnahmen wie Hygiene und Lüften – auf der frühzeitigen Unterbrechung schulinterner Übertragungsketten. Dies dient zur Aufrechterhaltung des regulären Schulbetriebes und reduziert die Quarantänemassnahmen auf ein absolutes Minimum und führt auch zu geringerer Belastung im Elternhaus.
  • Die Wirkung der repetitiven Tests ist eindrücklich. Sie reduzieren die Übertragung und Verbreitung innerhalb nachhaltig. Asymptomatische oder wenig symptomatische Fälle können frühzeitig entdeckt werden. Mögliche Übertragungsketten können bei konsequenter Umsetzung frühzeitig erkannt und effektiv und zeitnah unterbrochen werden. An Schulen mit hoher Teilnahmequote (mind. 75 %) kann die Quarantänepflicht vermieden werden. Punktuelle und zeitlich beschränkte Maskenpflicht helfen zusätzlich Quarantäne zu vermeiden.

Welche Instrumente spielen zusammen?

  • Das präventive repetitive Testen kann die Übertragung und Verbreitung von Infektionen mit COVID-19 innerhalb von Schulen reduzieren. Positive Fälle können frühzeitig entdeckt und Übertragungsketten unterbrochen werden. 50 von 86 Schulträgern machen aktuell bei den repetitiven Testungen mit. Seit dem 11. November 2021 können sich die Teilnehmenden von repetitiven gepoolten Speichel-PCR-Tests ein Covid-Zertifikat ausstellen lassen. Die teilnehmenden Schulen sind im Bild.
  • Die Ausbruchsuntersuchungen werden vom Contact Tracing mit den Schulen besprochen. Sie werden veranlasst, wenn sich die Situation vor Ort unübersichtlich zeigt.
  • Das Anlasstesten vor einem Schulanlass (z.B. Lager) hat sich bewährt.

Vorgehen bei Krankheits- und Erkältungssymptomen

Darf ein Kind in die Schule, wenn es Krankheits- und Erkältungssymptome hat? Die Deutschschweizer Volksschulämter-Konferenz hat in Zusammenarbeit mit dem BAG die folgenden Merkblätter erarbeitet.

Hinweise und Empfehlungen für Eltern

Begleitschreiben