Informationen für Reiserückkehrende

Wer in die Schweiz einreist und sich zuvor innerhalb von 14 Tagen in einem besonders von COVID-19 betroffenen Gebiet aufgehalten hat, ist verpflichtet, sich in eine zehntägige Quarantäne zu begeben. Die Liste der Staaten oder Gebiete wird auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit regelmässig aktualisiert.

Die Einreise aus einem Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko ist innerhalb von 2 Tagen nach der Einreise zu melden. Im Kanton Solothurn steht für die Meldung dieses Online-Meldeformular zur Verfügung. Im Falle von Familien und Gruppen muss für jede Person eine separate Meldung erstellt werden. Wichtig: Die Quarantäne muss unverzüglich nach Reiserückkehr angetreten werden.

Vermehrt registriert das Contact-Tracing-Team des Kantons Solothurn Infektionen durch Rückreisende aus besonders von COVID-19 betroffenen Gebieten. Umso wichtiger: Rückreisende sollen sich zeitnah und mit korrekten Kontaktdaten bei den Behörden registrieren und die Quarantänemassnahmen strikt einhalten. 

Auch Arbeitgeber wurden für die Thematik sensibilisiert: Sie sollen ihre Angestellte dazu anhalten, das Online-Meldeformular nach einer Rückkehr auszufüllen. Der Arbeitgeber kann von ihnen schon vor dem Ferienbezug verlangen, ihre Reiseabsichten in ein Risikoland mitzuteilen. Auf diese Weise kann nicht nur die Ferienabwesenheit, sondern auch die Quarantäne personell geplant werden. Denn: Es besteht eine Mitwirkungspflicht des Arbeitnehmers im Sinne des Gesundheitsschutzes.