Betriebe und Veranstaltungen

Im Kanton Solothurn gelten für Veranstaltungen und Gastwirtschaftsbetriebe die Massnahmen des Bundes sowie ergänzende kantonale Massnahmen. Es gilt folgender Grundsatz: Dort, wo das Bundesrecht strenger ist, gilt die Regelung des Bundes. Dort, wo die kantonalen Vorgaben strenger sind, gilt die Regelung des Kantons Solothurn.

Hier gilt Maskenpflicht

Massnahmen des Bundes

  • An fast allen öffentlichen Orten gilt Maskenpflicht. Beispielsweise in Geschäften, in Restaurants, im öffentlichen Verkehr und in belebten Fussgängerbereichen. Genaue Informationen finden Sie auf der Webseite des BAG. Als Faustregel gilt: Tragen Sie immer eine Maske, wenn Sie nicht zu Hause sind und den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend einhalten können.
  • Zum Schutz von Arbeitnehmenden gilt in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. Ein grosser Abstand zwischen Arbeitsplätzen im gleichen Raum genügt nicht mehr.

Diese zusätzlichen Massnahmen gelten im Kanton Solothurn

  • Es gilt Maskenpflicht bei geschlossenen, gewerbsmässigen Personentransporten (z. B. Taxi, Carreisen).
    Ausnahmen von der Maskenpflichtgelten in folgenden Fällen:
    a) bei Kindern vor ihrem 12. Geburtstag.
    b) bei Personen, die nachweisen können, dass sie aus besonderen Gründen, insbesondere medizinischen, keine Gesichtsmasken tragen können.
  • Masken sind empfohlen für geschlossene, private Personentransporte, sofern Personen transportiert werden, die nicht im gleichen Haushalt leben (z.B. bei Fahrten in Geschäftsfahrzeugen oder Fahrgemeinschaften).
  • Per 2. November 2020 gilt eine Maskenpflicht an den Sekundarschulen (Sekundarstufe I).

Arbeitsplatz

Massnahmen des Bundes

  • Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten, da die Anordnung nur vorübergehend ist.
  • Wo Homeoffice nicht oder nur zum Teil möglich ist, werden weitere Massnahmen am Arbeitsplatz erlassen: Neu gilt zum Schutz von Arbeitnehmenden in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. Ein grosser Abstand zwischen Arbeitsplätzen im gleichen Raum genügt nicht mehr (Dispensation von der Maskentragpflicht: Für den Nachweis medizinischer Gründe ist ein Attest einer Ärztin, eines Arztes, einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten erforderlich; ein Attest darf nur dann ausgestellt werden, wenn dies für die betreffende Person angezeigt ist.)

 

Einkaufsläden und Märkte

Massnahmen des Bundes

  • Einkaufsläden und Märkte sind geschlossen. Ausgenommen sind Läden und Märkte, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten. Weiterhin möglich ist auch das Abholen bestellter Waren vor Ort.

Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten

Massnahmen des Bundes:

  • An privaten Treffen dürfen maximal fünf Personen teilnehmen. Kinder werden auch zu dieser Anzahl gezählt. Menschenansammlungen im öffentlichen Raum sind ebenfalls auf fünf Personen beschränkt.
  • Öffentliche Veranstaltungen sind verboten. Es gibt aber Aussnahmen:

    • Erlaubt sind religiöse Veranstaltungen mit höchstens 50 Personen.
    • Erlaubt sind Bestattungen, die im Familienkreis und engen Freundes Familienkreis durchgeführt werden.
    • Erlaubt sind Parlaments- und Gemeindeversammlungen, politische Demonstrationen sowie Unterschriftensammlungen für Referenden und Initiativen. Auch Veranstaltungen zur politischen Meinungsbildung (Infoveranstaltungen zu Abstimmungsvorlagen) sind mit höchstens 50 Personen erlaubt.
    • Im Profibereich von Sport und Kultur: Erlaubt sind Wettkampfspiele und Auftritte ohne Publikum (z.B. für Fernsehübertragungen).
    • Verhandlungen vor Schlichtungs- und Gerichtsbehörden

  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind geschlossen: Museen, Kinos, Casinos, botanische Gärten und Zoos sowie andere Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind geschlossen. In Bibliotheken und Archiven sind nur die Lesesäle geschlossen, die Ausleihe ist weiterhin möglich.
  • Für kulturelle Proben und Auftritte in der Freizeit gilt: Aktivitäten mit mehr als 5 Personen sind verboten. Aktivitäten mit maximal 5 oder weniger Personen sind erlaubt, wenn diese Vorgaben eingehalten werden: Alle können genügend Abstand halten und alle tragen eine Maske (ausser der Raum ist sehr gross wie z.B. ein Saal. In diesem Raum wird zusätzlich der Abstand vorgegeben und die Anzahl Personen beschränkt. Wenn diese Punkte erfüllt sind, kann auf eine Maske verzichtet werden.) Ausgenommen vom Verbot und den Vorgaben: Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Sie dürfen in grösseren Gruppen proben und auftreten.
  • Sport- und Wellnessbetriebe sind geschlossen. Die Schliessung betrifft z.B. Fitnesscentren, Kunsteisbahnen und Schwimmbäder. Ausgenommen von der Schliessung sind Skigebiete, Reitanlagen und Hotelanlagen, die nur für Hotelgäste offen sind. Kontaktsportarten (z.B. Kampfsport, Eishockey, Fussball) sind verboten. Für alle anderen Sportarten gilt: Im Freien sind Trainings als Einzelperson oder mit maximal 5 Personen erlaubt, wenn alle mindestens 1,5 Meter Abstand halten oder alle eine Maske tragen. Ausgenommen von den Schliessungen und den Vorgaben: Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Sie dürfen in grösseren Gruppen trainieren und auch Sportarten mit Körperkontakt ausführen. Verboten sind nur Wettkämpfe.
  • Profibereich Sport und Kultur: Für berufliche Proben und Trainings gibt es keine Einschränkungen. Wenn immer möglich müssen aber die Vorgaben betreffend Hygiene, Abstand und – bei Nichteinhaltung des Abstands – Maske beachtet werden. Der Arbeitgeber die Pflicht, die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler bzw. Tänzerinnen und Tänzer, Schauspielerinnen und Schauspieler oder Orchestermitglieder etc. zu schützen. Wettkampfspiele und Auftritte ohne Publikum sind erlaubt (z.B. für Fernseh-Übertragungen).
  • Discos und Tanzlokale sind geschlossen
  • Gemeinsames Singen
    In diesen Situationen ist Singen verboten: Fast überall, wo in der Freizeit gemeinsam gesungen wird z.B. in Gottesdiensten, bei Silvesterbräuchen, im Freundeskreis, in einer Band und in nicht-beruflichen Chören. Das Verbot gilt drinnen und draussen. Das Verbot betrifft auch Kitas und den sogenannten Singkreis in Kitas. Weitere Informationen zum Sing-Verbot in Kitas finden Sie in den Häufig gestellte Fragen (FAQ).
    In diesen Situationen ist Singen erlaubt: Alleine oder im Familienkreis. Im Musikunterricht von Kindern an obligatorischen Schulen. Proben und Konzerte von beruflichen Sängerinnen und Sängern. Proben von beruflichen Chören.

Diese zusätzlichen Massnahmen gelten im Kanton Solothurn

  • Shishabars sind geschlossen
  • Erotik- und Sexbetriebe sind geschlossen
  • Die Organisatoren von Veranstaltungen haben pro Teilnehmergruppe von mindestens einer Person sowie von Einzelpersonen folgende, durch geeignete Vorkehrungen auf deren Korrektheit hinzu überprüfende Kontaktdaten zu erheben. Dies gilt auch für Personen, welche im Rahmen der beruflichen Tätigkeit mitwirken, und Personen, die bei der Durchführung der Veranstaltung mithelfen.

    a) Name, Vorname und vollständige Adresse
    b) Geburtsdatum
    c) Mobiltelefonnummer
    d) E-Mail-Adresse
    e) bei Veranstaltungen mit Sitzplätzen die Tisch- oder Sitzplatznummer.

    Die Kontaktdaten sind in einer gegliederten und nach Kalendertagensortierten, elektronischen Teilnehmerliste zu erheben und aufzubewahren. Letztere ist dem Gesundheitsamt auf Anfrage hin innerhalb von höchstenszwei Stunden zu übermitteln. Das Gesundheitsamt kann Vorgaben in Bezug auf die Erhebung, Aufbewahrung und Übermittlung der elektronischen Teilnehmerliste machen und die technischen Voraussetzungen dafür schaffen, damit es auf die Kontaktdaten im Rahmen eines elektronischen Abrufverfahrens zugreifen kann.
    Die Bearbeitung, Aufbewahrung und Vernichtung der Kontaktdaten richten sich nach Artikel 5 Absatz 3 der Verordnung über Massnahmenin der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie.

Gastwirtschaftsbetriebe

Massnahmen des Bundes:

  • Gastronomiebetriebe sind geschlossen. Offen bleiben dürfen nur Betriebskantinen, Schulkantinen in obligatorischen Schulen sowie die Restauration für Hotelgäste. TakeAway-Angebote und Lieferdienste bleiben erlaubt.
  • Der Betrieb von Diskotheken und Tanzlokalen ist verboten.

Diese zusätzlichen Massnahmen gelten im Kanton Solothurn

  • Shishabars sind geschlossen
  • Erotik- und Sexbetriebe sind geschlossen

Contact-Tracing-Listen für Veranstalter