Härtefallmassnahmen

Der Kanton Solothurn unterstützt seit 1. Januar 2021 die von der Corona-Pandemie besonders stark betroffenen Unternehmen. Insbesondere Unternehmen der Eventbranche, Gastronomie, Hotellerie, aber auch Schausteller, Dienstleister der Reisebranche und touristische Betriebe haben infolge der von den Behörden verordneten Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus unverschuldet massive Umsatzeinbussen zu verzeichnen.

Das Gesuchsformular kann online ausgefüllt werden.

Aktuelle Hinweise (20. Januar 2021)

Der zweite Lockdown erhöht den Druck auf Gewerbe, Gastronomie und weitere von der Corona-Pandemie stark betroffene Branchen. Aus diesem Grund folgt der Kanton Solothurn dem Bund und lockert die Anspruchsvoraussetzungen im Härtefallprogramm erheblich. Die Hilfsgelder fliessen damit grossflächiger und schneller.

Der Regierungsrat hat seine Verordnung über Härtefallmassnahmen für Unternehmen im Zusammenhang mit Covid-19 (Härtefallverordnung-SO) am 19. Januar 2021 angepasst, um die dringend benötigte Unterstützung der Betriebe infolge des Coronavirus auszubauen. Mit diesen Anpassungen reagiert der Kanton Solothurn auf die zu erwartenden Umsatzrückgänge im Jahr 2021 und erleichtert den Unternehmen, die ihren Betrieb auf behördliche Anordnung schliessen mussten, den Zugang zu den Härtefallmassnahmen.

Die wichtigsten Anpassungen:

  • Höhere Beiträge: max. 20 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018/2019 bzw. max. 200'000 Franken.
  • Unternehmen, die seit dem 1. November 2020 bis 30. Juni 2021 während mindestens 40 Kalendertagen behördlich geschlossen werden, gelten automatisch als Härtefälle.
  • Unternehmen können als Bemessungsgrundlage für den Umsatzrückgang den Umsatz der letzten 12 Monate anstelle des Jahresumsatzes 2020 verwenden.
  • Das Online-Gesuchsformular wurde vereinfacht.
  • Der Nachweis für die Überlebensfähigkeit entfällt.
  • Der Kanton Solothurn erlässt die Jahresumsatzgebühren im Gastgewerbe für das Jahr 2021 vollumfänglich.
  • Der Fokus liegt aktuell auf der Auszahlung der nicht rückzahlbaren Härtefallbeiträge. Gesuche um Bürgschaften können zu einem späteren Zeitpunkt eingereicht werden.

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