Gesuchseinreichung für Grossunternehmen

Unternehmen mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz 2018 und 2019 von über 5 Mio. Franken erhalten nochmals die Möglichkeit, ein Gesuch um Härtefallhilfen einzureichen.

Begrenztes Zeitfenster

Unternehmen haben das Gesuchsformular vollständig auszufüllen und sämtliche für die Gesuchsprüfung notwendigen Unterlagen einzureichen. Der Grundsatz, wonach unvollständige Gesuche abgelehnt werden können, gilt weiterhin. Als rechtzeitig eingereicht gelten Gesuche, die spätestens am 22. November 2021 auf dem elektronischen Weg eingereicht und in Papierform der Post übergeben wurden (Poststempel).

Das Online-Gesuchsformular steht ab 2. November 2021 zur Verfügung.

Grundvoraussetzungen

Es gelten die allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen gemäss Covid-19-Härtefall-verordnung:

  • Sitz im Kanton Solothurn (Stichtag 1. Oktober 2020)
  • Gültige Unternehmensidentifikationsnummer (UID)
  • Einzelunternehmen, Personengesellschaften oder juristische Personen
  • Gründung vor dem 1. Oktober 2020
  • Lohnkosten überwiegend in der Schweiz
  • Durchschnittlicher Jahresumsatz 2018/2019 von mehr als 5 Mio. Franken
  • Umsatzrückgang im Zusammenhang mit Corona-Massnahmen von über 40 Prozent im 2020 oder über die letzten 12 Monate gegenüber Durchschnitt Jahresumsätzen 2018/19 oder
  • verordnete Betriebsschliessung von total mindestens 40 Tagen seit 1. November 2020 bis 30. Juni 2021. Bei Teilschliessungen kann das Unternehmen eine Beurteilung nach Sparten beantragen, wenn sich der von den behördlichen Schliessungen betroffene Tätigkeitsbereich klar von den nicht geschlossenen Tätigkeitsbereichen abgrenzen lässt.

Allfällige Ablieferung von steuerbaren Jahresgewinnen

2021 erzielte steuerbare Jahresgewinne müssen an den Kanton Solothurn abgeliefert werden und zwar maximal im Umfang der Härtefallhilfe. Es können am Jahresgewinn nur steuerliche Verluste des Geschäftsjahres 2020 abgezogen werden, da diese Verluste in einem Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie stehen. Dies bedeutet, dass der Abzug von Verlusten aus den sieben vorangegangenen Geschäftsjahren nicht erlaubt ist, wie dies sonst für die Steuerbemessung üblich ist.