Antragstellung

Startups stellen über das Portal EasyGov einen Bürgschaftsantrag. Der Bürgschaftsantrag wird mit allen nötigen Unterlagen aus EasyGov der Fachstelle Wirtschaftsförderung übermittelt. Die Fachstelle prüft die Voraussetzungen. Sie behält sich zudem vor, für die Prüfung zusätzliche Unterlagen beim Unternehmen einzufordern. Im Anschluss leitet die Fachstelle ihre Beurteilung des Bürgschaftsantrags an die Bürgschaftsgenossenschaft Mitte weiter. Die Bürgschaftsgenossenschaft Mitte entscheidet unter Berücksichtigung der Beurteilung der Fachstelle Wirtschaftsförderung abschliessend über die Bürgschaft. Auf dieser Grundlage kann das Unternehmen bei einer beliebigen Bank einen verbürgten Kredit beantragen.

Sie können ihr Gesuch nur einmal einreichen. Wir empfehlen Ihnen, nicht voreilig zu handeln und zuerst alle notwendigen Unterlagen zu sammeln. Das Anfügen eines positiven Vorentscheids Ihrer Bank beschleunigt die Gewährung eines Kredits, sofern Ihr Gesuch gutgeheissen wird.

     

Notwendige Angaben für den Bürgschaftsantrag

  • Laufende Kosten 2019. Die laufenden Kosten umfassen insbesondere die Löhne, die nicht aktivierungsfähigen Investitionen, die Mieten, Kosten für Patentanmeldungen und Patentanwälte, sowie die Kosten für interne oder ausgelagerte Forschungs- und Entwicklungs-Prozesse.
  • Jahresabschlussrechnungen zum Beleg der laufenden Kosten 2019 oder wenn nicht verfügbar 2018
    Bei einer Aufnahme der Geschäftstätigkeit auf den 1. Januar 2020 oder später oder bei einem in Folge der Gründung im Jahr 2019 überlangen Geschäftsjahr gelten als laufende Kosten die monatlich laufenden Kosten hochgerechnet auf 12 Monate.
  • Businesspläne
  • Angaben zum Unternehmen, inkl. Kontaktdaten einer Kontaktperson des Unternehmens
  • Angaben zur kreditgebenden Bank
  • Kreditvereinbarung und/oder Kreditanträge für allfällig erhaltene Kredite gemäss COVID-19-Solidarbürgschaftsverordnung vom 25. März 2020